Windhoek

Tage 1 - 2

Die Hauptstadt Namibias liegt fast genau in der Mitte des Landes. Sie ist umgeben vom Khomas-Hochland (2.000 m) im Westen, den Auas-Bergen (2.483 m) im Südosten und den Eros-Bergen im Nordosten. Die Bergrücken überragen die Stadt, welche etwa 1.650 m hoch in einem Kessel liegt, um einige hundert Meter und bieten ein schönes Panorama. Die Umgebung von Windhoek ist halbarides Savannengebiet (mit etwa 350 Tagen Sonnenschein im Jahr), in welchem überwiegend Rinder- und Schafzucht betrieben wird.

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Windhoek

Waterberg Plateau National Park

Tage 2 - 4

Der weithin sichtbare Plateauberg liegt östlich von Otjiwarongo und erstreckt sich über eine Länge von etwa 48 Kilometern vom Nordosten nach Südwesten. Er ragt zirka 400 – 500 Meter aus seiner Umgebung heraus. Die Höhe des Plateaus beträgt durchschnittlich 1.700 Meter ü.d.M., die höchste Erhebung erreicht ungefähr 1.885 Meter, seine Breite liegt zwischen 8 und 16 Kilometern. Östlich des Berges beginnt die weite, flache Savannenlandschaft der Kalahari.

Der „Wasserberg“ erhielt vermutlich seinen Namen aufgrund seiner vielen Quellen: Die vergleichsweise relativ guten Niederschläge die über dem Waterberg fallen versickern im porösen Sandstein des Tafelberges bis das Wasser auf eine undurchlässige, leicht nach Osten hin abfallende Gesteinsschicht trifft. Entlang dieser Schicht tritt am Rande der östlichen Steilhänge das Regenwasser in vielen so genannten Schichtquellen wieder aus. Dem Vorhandensein von Wasser verdankt der Waterberg auch seine artenreiche, teils tropisch grüne Vegetation und seinen Tierreichtum. So findet man hier unter anderem über 200 Vogelarten – darunter einige sehr seltene.

Waterberg Plateau Park

Zirka 41.000 Hektar des Waterberg Plateaus wurden 1972 zum Naturschutzpark erklärt, wovon wiederum 18.000 Hektar als „Wilderness“ Gebiet eingestuft sind. Wilderness Gebiete stehen unter äußerst strengen Schutzmaßnahmen – und nur noch sehr wenige Gebiete auf der Erde dürfen überhaupt als Wildnis bezeichnet werden. Oben auf dem Plateau, auf dem es keine natürlichen Wasserquellen gibt, wurden Wasserstellen eingerichtet und das früher heimische Wild wieder angesiedelt. Zu sehen sind z.B. auch die seltenen Pferde-, Rappen-, und Elandantilopen sowie Nashörner und Streifengnus. Mittlerweile hat sich dieses derart vermehrt, dass man die Tierbestände anderer Parks damit ergänzen kann. Bekannt ist der Waterberg auch für die letzte, vom Aussterben bedrohte Kolonie von Kapgeiern in Namibia.

ENTSTEHUNGSGESCHICHTE

Der Waterberg entstand vor zirka 300 bis 130 Millionen Jahren. Er ist das Ergebnis von

- plattentektonischen Verschiebungen, bei denen der Gondwana Kontinent vom Südpol wegdriftete;

- extremen Klimaveränderungen die im Laufe von zirka 120 Millionen Jahren die ursprüngliche Gletscherlandschaft durch die Erderwärmung zunächst in eine Seen- und Sumpflandschaft verwandelte die schließlich zur heißen Sandwüste wurde, bedeckt von dicken Schichten aus Flugsand (Etjo Sandstein);

- einer noch heute sichtbaren „Störung“ bei der durch das erneute Auseinanderdriften des Kontinents zunächst eine widerstandsfähige Gesteinsschicht über den „Waterberg“ geschoben wurde, bevor sich das Gebiet um mehrere hundert Meter hob.

Dieser widerstandsfähigen Gesteinsschicht ist es zu verdanken, dass die bis zu 100 Meter starken, versteinerte Dünen des Etjo Sandsteines noch nicht verwittert sind. Aus ihnen besteht heute die im Abendlicht rötlich leuchtende, obere Schicht des Waterberges.

Auf dem Waterberg Plateau lagert sich heute außerdem Sand ab der aus der Kalahari angeweht wird. Er kann allerdings die ständig fortschreitende Erosion des Tafelberges nicht verhindern. Wind und Wetter nagen an den brüchigen Sandsteintürmen an den Steilhängen des Berges, bis diese schließlich einstürzen. Begünstigt wird die Erosion leider auch durch die vielen Quellen.

Onguma Game Reserve

Tage 4 - 6

Das Onguma Game Reserve liegt östlich von Etosha an der Grenze zu Fisher's Pan und ist eines der am besten gehüteten Geheimnisse Namibias. Das Naturschutzgebiet bietet den Besuchern die Möglichkeit, Afrika in all ihrer Schönheit und Vielfalt zu erleben. Das Onguma Wildreservat verfügt über mehr als 34000 Hektar geschütztes Land, das mit einer Vielzahl von Tierarten verstreut ist, darunter Ebenen Wild, Schwarzes Nashorn, Kudu, Giraffe, Zebra, Löwe, Gepard, Leopard und mehr als 300 Vogelarten. Die saisonalen Regenfälle ziehen Tausende von Zugvögeln in das Feuchtgebiet Fisher's Pan an an. Der benachbarte Etosha Nationalpark beherbergt eine reiche Tierwelt, darunter vier der Big 5. Besucher können Pirschfahrten, geführte Wanderungen und Nashornforschungen im privaten Reservat sowie Wildtiersafaris in den Etosha National Park genießen, um im größten Nationalpark Namibias reichlich Wild zu beobachten.

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Onguma Game Reserve

Etosha South

Tage 6 - 7

OKAUKUEJO

Das Okaukuejo Camp ist das älteste Camp im Etosha Nationalpark und liegt 17 km vom südlichen Eingangstor, dem Anderson Gate, entfernt. Das Camp beherbergt die Parkverwaltung und ist gleichzeitig Sitz des Ökologischen Institutes. Das Wahrzeichen des Camps ist der hohe, weithin sichtbare Wasserturm, der eine tolle Rundumsicht über die Umgebung bietet. Die Unterbringung erfolgt in Chalets und Zimmern unterschiedlicher Preiskategorien. In der Dunkelheit können die Gäste die verschiedenen Tierarten am beleuchteten Wasserloch beobachten und erleben somit unvergessliche Momente.

Palmwag

Tage 7 - 8

Das Palmwag Hegegebiet umfasst 4500 km² in der Kuneneregion im Nordwesten von Namibia. Das Gebiet ist die Heimat einer großen Anzahl seltener Pflanzen- und Tierarten und solcher Tiere, die sich den Bedingungen der Halbwüste angepaßt haben, wie die Wüstenelefanten, Bergzebras und Giraffen. Zugleich beherbergt es 70% der weltweit größten, in Freiheit lebenden Gruppe Spitzmaulnashörner. Die einmalige Flora und Fauna dieses Gebietes gelten als kaum zu übertreffende Sehenswürdigkeit.

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Palmwag

Erongo Mountains

Tage 8 - 10

Das Erongogebirge (auch Erongoberge) ist eine Bergformation vulkanisch-plutonischen Ursprungs in Namibia. Es liegt im Damaraland, südwestlich der Stadt Omaruru, südlich des gleichnamigen Flusses und östlich vom Kommunalgebiet der Damaras. Vom Erongogebirge leitet sich der Name der Region Erongo ab.

Das Erongogebirge weist bei einem mittleren Durchmesser von 35–40 km annähernd ellipsoidale Form auf und bedeckt eine Fläche von ca. 1000 km². Es reicht von Omaruru (im Nordosten) bis zum trigonometrischen Punkt 1469,5 m (Kaichanab) in der Nähe der Kreuzung der Straßen D1927 und D1935 (im Südwesten), sein geographisches Zentrum befindet sich bei 21°40′ südlicher Breite und 15°40′ östlicher Länge. Weitere Orte in der näheren Umgebung sind Okombahe (rund 45 km nordwestlich des gedachten Mittelpunktes des Erongogebirges), Usakos (rund 40 km südlich) und Karibib (rund 40 km südöstlich dieses Mittelpunktes).

„Der Erongo erhebt sich als gewaltiger Klotz mehrere hundert, stellenweise über tausend Meter über die stetig zum Atlantik abfallende „Schiefe Ebene“ der Randstufenlücke. Vor allem von Südwesten, Süden und Osten hat das Gebirge einen abweisenden und undurchdringlichen Charakter, da seine gewaltige Außenwand nirgends von größeren Tälern durchbrochen zu sein scheint. Lediglich im Süden ergibt sich über das „Südliche Längstal“ eine natürliche Möglichkeit, das Innere des Gebirges zu erreichen. Diese sonst geschlossene südliche Außenwand des Erongo erreicht die höchsten Höhen des gesamten Gebirges mit 2319 m im Hauptgipfel des Hohenstein.“

Ein 2206 m hoher, unbenannter Gipfel ist vom Hohenstein (ehemals Davibeck) durch die Turtle Rock Gorge getrennt. Zu den weiteren markanten Bergen im Erongogebirge gehören (Aufzählung im Uhrzeigersinn) zwei unbenannte Gipfel (2037 m und 1850 m) an der westlichen Außenwand des Erongo; der Grobe Gottlieb I und II (1746 m und 1694 m), der Krantzberg (1713 m) und die Omaruruberge an der Nordseite des Erongo; und schließlich der Erongoberg (2219 m), die Etirospitze, der Lion's Head bzw. die Onguati-Ecke (2072 m) sowie der Wilde Kopf (1566 m) und der Ameiber Hausberg (1591 m) an der südlichen Außenwand des Erongo.

Kontinuierlich wasserführende Flüsse existieren im Erongogebirge und dessen näherer Umgebung nicht. Eine allenfalls temporäre Wasserführung ist nur bei gelegentlich fallenden Niederschlägen zu verzeichnen, wenn die Flüsse, in dieser Region Riviere genannt, „abkommen“. Nördlich des Erongogebirges entwässert der Omaruru (früher Eisib), südlich der Khan, in den von Nordosten kommend der Etiro und von Nordwesten kommend der Davib fließen. Der Khan selbst ist der größte Nebenfluss des Swakop. Das einzige größere Rivier im Innern des Erongo ist der Okondeka

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Erongo Mountains
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