Namibia

Die Republik Namibia liegt im südwestlichen Teil von Afrika und besitzt eine Fläche von 824292 km².

Namibia ist eines der facettereichsten und faszinierendsten Länder der Erde und ein Top-Reiseziel. Namibia ist unter anderem weltberühmt für die Namibwüste mit den höchsten Dünen der Welt und den Etoscha Nationalpark, ein weltweit einmaliges Naturschutzgebiet.

Der offizielle Name Namibia lautet "Republik Namibia". Seit 1990 ist Namibia ein unabhängiges Land, eine preäsidiale Rupublik mit einer demokratischen Verfassung. Namibias hält an demokratischen Prinzipien wie Presse-, Meinungs- und Religionsfreiheit fest. Das Motto Namibias lautet "Einigkeit, Freiheit, Gerechtigkeit".

Das Land hat eine Fläche von 824 268 km² und eine Bevölkerung von nur etwa 2,1 Millionen. Namibia ist eines der am dünnsten besiedelten Länder der Welt.

Englisch ist seit 1990 die Amtssprache.  80% der Bevölkerung sprechen Oshiwambo, Otjiherero oder eine andere afrikanische Sprache. Ebenso wird viel Afrikaans und Deutsch gesprochen.


Einreisebestimmungen

Kinder, egal welchen Alters, benötigen eigene Reisedokumente und Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr akzeptiert!

Der Reisepass muss lediglich eine Gültigkeit von sechs Monaten über das Rückreisedatum hinaus haben.

Es ist derzeit gängige Praxis an namibischen Grenzkontrollstellen, bei der Ein- und Ausreise minderjähriger Kinder, die Sorgerechtslage zu prüfen. Personen unter 18 Jahren müssen neben dem Reisepass eine Geburtsurkunde vorweisen können, in der die Eltern aufgeführt sind. Um Schwierigkeiten bei der Ein- und Ausreise zu vermeiden, wird daher bis auf Weiteres empfohlen, internationale Geburtsurkunden, bzw. gegebenenfalls beglaubigte englische Übersetzungen mitzuführen.

Es wird empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen vorzulegen. Kurzfristige Änderungen der Bestimmungen oder abweichende Auslegungen durch einzelne Dienststellen können nicht ausgeschlossen werden. Detaillierte und verbindliche Informationen erhalten Sie bei der für Ihren Wohnort zuständigen namibischen Auslandsvertretung. (Stand dieser Information: Januar 2017)

Deutsche Touristen können - sofern ihr Aufenthalt 90 Tage pro Kalenderjahr nicht übersteigt und sie keine Tätigkeit aufnehmen - ohne Visum einreisen. 

Es wird darauf hingewiesen,  dass die mit dem "Vistors Entry Permit" (Einreisestempel) erteilte Aufenthaltsgenehmigung häufig einen Zeitraum von weniger als 90 Tagen umfasst. Es wird daher dringend empfohlen, sofort bei Einreise zu kontrollierenob mindestens soviele Aufenthaltstage genehmigt wurden wie tatsächlich benötigt. Eine - auch unbeabsichtigte - Überziehung der Aufenthaltsgenehmigung kann zur Verhängung drastischer (Haft-) Strafen führen.

Die Gültigkeit des Visum wird u.a. auf die Dauer des beabsichtigten Aufenthalts, der sich meist aus der Datierung des Rückflugs ergibt, begrenzt. Falls Überschreitungen dieses Termins erforderlich werden, sollte rechtzeitig eine Verlängerung des Visums beim "Ministry of Home Affairs", Independence Avenue/Ecke Casino Str., Windhoek, beantragt werden. (max. insgesamt 90 Tage pro Kalenderjahr).


Banken und Währung

Der Namibische Dollar ist die offizielle Währung und ist mit dem Südafrikanischen Rand verbunden und gleich. Beide Währungen können in Namibia frei verwendet werden, aber der Namibische Dollar ist kein gesetzliches Zahlungsmittel in Südafrika. Kreditkarten werden überall im Land akzeptiert, Reiseschecks nicht mehr in jedem Fall. Das beste ist es, für alle Fälle mit mehreren Zahlungsoptionen zu reisen.

Kredit-/ Debitkarte: MasterCard und Visa werden überwiegend akzeptiert.
American Express und Diners Club sind weniger im Einsatz. Fragen Sie bei Ihrem Kredit- oder Debitkarteninstitut nach, welche Geschäfte und Dienstleistungen in Frage kommen. Beachten Sie bitte, dass Tankstellen keine Kreditkaten für Benzin akzeptieren. Planen Sie entsprechend Bargeld ein.

Währungsbeschränkungen: Der Import und Export der lokalen Währung ist auf $ 25.000 NAD beschränkt. Der Import ausländischer Währung durch die Besucher ist unbegrenzt, muss aber bei der Einreise deklariert werden. Der Export ausländischer Währung ist unbegrenzt bis zu dem Betrag, der eingeführt und deklariert wurde, solange die Abreise innerhalb von 12 Monaten ist. Es gibt keine Begrenzungen bei Reisen zwischen Lesotho, Namibia, Südafrika und Swasiland, da diese Länder Mitglieder des gleichen gemeinsamen Währungsgebiets sind.
(Common Monetary Area - CMA)

Banköffnungszeiten: Mo-Fr 09:00-15:30, Sa 09:00-11:00.

Steuern und Zoll: Umsatzsteuer (General Sales Tax - GST) in Namibia liegt bei 15% auf Güter und Dienstleistungen. Bona-Fide-Touristen in Namibia sind von der Zahlung von Mehrwertsteuern oder der Verbrauchssteuer auf Luxusgüter ausgenommen. Besucher können die Mwst. am Hosea Kutako International Airport, Eros Airport und Walvis Bay Airport zurückfordern.

Alle Angaben sind ohne Gewähr.


Reisen im Lande

Namibia hat ca. 5200 km Teerstrassen und cs. 41.000 km Schotterpisten und Sandwege.
Zeitweise verwandeln sich die Schotterpisten in Wellblechpisten. Diese Wellen sind sehr unangenehm und bilden sich durch schnelles fahren.
Die optimale Geschwindigkeit für diese Wellblechpisten beim Autofahren in Namibia liegt bei 75 – 80 km pro Stunde, außer in Kurven, die man natürlich angepasst durchfahren sollte.
Jedes Jahr passieren den Touristen mit den Mietwagen zahlreiche Unfälle. Oft passiert dabei ein kompletter Überschlag. Wenn ein ungeübter Fahrer zu nah an den losen Rand der Pad kommt reisst er meistens vor Schreck das Lenkrad rum . Fahrzeuge mit hohem Schwerpunkt wie die Geländefahrzeuge überschlagen sich dabei leicht.

Die meisten Unfälle in Namibia passieren wegen überhöhter Geschwindigkeit auf Schotterstraßen in gutem Zustand. Fahrer tendieren zu langsamerer Fahrt auf Schotterstraßen in schlechterem Zustand und im Gelände. In erster Linie verunfallen die Leute ohne Fremdeinwirkung und Beteiligung Dritter.

Sicherheitshinweise für das Autofahren in Namibia auf Schotterstrassen

  • 1. Überhöhte Geschwindigkeit ist die Hauptursache aller Unfälle auf Schotterstraßen. Es ist unbedingt darauf zu achten, eine Geschwindigkeit von 60 – 80 km/h nicht zu überschreiten.
  • 2. Verkehrsschilder sind unbedingt zu beachten, vor allem solche, die auf Kurven hinweisen. Die Geschwindigkeit danach muss augenblicklich reduziert werden.
  • 3. Schalten Sie Ihre Scheinwerfer ein, wenn Sie sich auf staubigen Straßen befinden, sodass andere Verkehrsteilnehmer Sie rechtzeitig wahrnehmen können.
  • 4. Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit, wenn Sie Gegenverkehr haben und halten Sie sich so weit links wie möglich.
  • 5. Der Reifendruck spielt bei der Straßenlage des Fahrzeuges eine große Rolle. Bitte deshalb während der gesamten Reisezeit besonderes Augenmerk darauf haben. Kontrollieren Sie Ihre Reifen und deren Druck jeden Tag.
  • 6. Vermeiden Sie Nachtfahrten. Es ist gefährlich, da man durch die schlechten Sichtverhältnisse evtl. Wildwechsel zu spät bemerkt.
  • 7. Wenn es regnet und die Schotterstraßen feucht sind, sind diese besonders rutschig. Bitte achten Sie außerdem auf verspülte Stellen und  vermeiden Sie durch stehendes oder fließendes Wasser zu fahren.
  • 8. Fahren Sie bitte ständig aufmerksam und reduzieren Sie nach Sichten von Tieren umgehend die Geschwindigkeit.
  • 9. Es ist wichtig, immer beide Hände am Steuer zu haben.
  • 10. Bleiben Sie beim Fahren stets auf dem Fahrersitz. Achten Sie auf den Straßenzustand und passen Sie Ihre Fahrweise  an.
  • Buchen Sie Ihre Mietwagen bei geprüften Autovermietungen. 


Gesundheits-/Medizinische Informationen

Die medizinischen Dienstleistungen haben in Namibia einen sehr hohen Standard. Allerdings stehen die meisten Dienstleistungen nur in den großen Städten zur Verfügung. Notfälle und Unfälle, die in abgelegenen Gebieten geschehen, ziehen hohe Kosten nach sich, wenn man zu den großen Städten transportiert werden muss. Gästeeinrichtungen sollten in der Lage sein, diese Dienstleitungen zu organisieren, wenn danach verlangt wird.    

Impfungen

Es gibt keine verpflichtenden Impfungen von Reisenden aus Europa. Wenn Sie aus einem Land anreisen, in denen Gelbfieberimpfungen Pflicht sind, ist ein Nachweis der Immunisierung erforderlich. Treffen Sie die entsprechenden Maßnahmen: fragen Sie Ihren Arzt, ob Sie Ihre Impfungen gegen Polio, Diphterie und Tetanus auffrischen müssen. Es ist auch empfehlenswert Vorsichtsmaßnahmen gegen Hepatitis A und B zu treffen. Leider gibt es keine Impfung gegen Malaria.  

Malaria

Malaria gehört zu einer der gefürchtetsten Krankheiten weltweit. Im südlichen Afrika ist Malaria, gleich nach HIV/AIDS der Hauptverursacher von Krankheit und Tod. In Namibia allerdings gilt dies primär für den nördlichen Teil des Landes, wo der Schutz oft zu teuer ist. Touristen können sich effizient durch ein bisschen Vorausplanung und besondere Vorsicht schützen.

Malaria wird durch den Biss der weiblichen Anopheles-Mücke übertragen, die vorher eine Person gebissen hat, die an Malaria erkrankt ist. Wo es keine Mücken gibt, gibt es auch keine Malaria. Da Namibia nicht so viele stehende Gewässer hat, ist das Risiko einer Malariaübertragung in den meisten Teilen des Landes minimal, oder auf eine bestimmte Zeit im Jahr begrenzt.

• Riskante Gebiete sind die Flusswiesen im Norden, Nordwesten und Nordosten. Wenn Sie dorthin reisen möchten, sollten Sie das ganze Jahr über Vorsichtsmaßnahmen treffen.

• Kaokoveld, Etosha National Park, die Otavi-Berge und der Osten, einschließlich das Bushmanland sind Gebiete mit einem mittleren Risiko. Während der Regenzeit wird unbedingt angeraten, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen (November bis April).

• Das Risiko im Gebiet zwischen Otjiwarongo und Windhoek ist gering. Das bedeutet aber nicht, dass Sie keinen Mückenschutz benutzen sollten.

• Die Küste, die Namib-Wüste und der Süden gelten als fast risikofrei.

Symptome

Die charakteristischen Symptoms der Malaria sind ähnlich wie die eines heftigen Durchfalls oder einer Erkältung: hohes Fieber mit Schüttelfrost, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen sowie heftiges Schwitzen und Benommenheit. Wenn Malaria rechtzeitig erkannt wird, kann sie gut behandelt werden, aber ohne Behandlung kann sie lebensgefährlich sein. Die Inkubationszeit dieser Krankheit beträgt vier bis sechs Wochen. Sollten Sie während dieser Zeit Erkältungssymptome spüren, suchen Sie sofort einen Arzt auf.

Vorsichtsmaßnahmen

Obwohl es keine Impfung gegen Malaria gibt, stehen mehrere prophylaktische Mittel zur Auswahl, auch homöopathische. In den meisten europäischen Ländern steht die Malariaprophylaxe auf Rezept zur Verfügung, aber in Namibia werden die Mittel über dem Ladentisch verkauft und kosten oft weniger als im Ausland. Normalerweise müssen Sie damit beginnen, die Tabletten schon eine Woche vor Reiseantritt in ein Malariagebiet zu nehmen und dann noch vier Wochen nach der Reise weiternehmen. Sollten Sie einige der Symptome verspüren, obwohl Sie die Prophylaxe genommen haben, sollten Sie unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Einige Malariatabletten sind bekannt dafür, dass sie Übelkeit, Täuschungen und Magenverstimmungen verursachen, während andere wiederum nur wenige Nebeneffekte haben aber teurer sind. Viele verzichten ganz auf die Prophylaxe und vertrauen auf den effektivsten Schutz, nämlich Mückenstiche grundsätzlich zu vermeiden.  

Tipps, wie man die Mücken auf Abstand hält

• Verwenden Sie immer einen Mückenschutz, besonders abends, nachts und morgens. Effektive Mückenschutzmarken wie 'Peaceful Sleep' und 'Tabard' gibt es in Namibia reichlich.

• Tragen Sie in der Abenddämmerung und nachts helle Kleidung, die Arme und Beine bedeckt.

• Verwenden Sie Insektensprays oder Räucherstäbchen und Spiralen in Ihrem Raum. Diese gibt es in den Supermärkten und Apotheken.

• Wenn Sie sich in einem Gebiet mit hohem Malariarisko befinden, schlafen Sie unter einem Moskitonetz, das über Ihrem Bett angebracht ist.

• Wenn Sie in einem Zelt schlafen, achten Sie darauf, dass die Klappe und die Fenster mit einem Moskitonetz ausgestattet sind.

 


Sicherheitshinweise

In Namibia drohen dem Gast Gefahren, die hauptsächlich durch die übliche Kriminalität, durch ungewohnte Straßenverhältnisse und durch zahlreiche Infektionsrisiken begründet werden. Das Beherzigen der nachfolgenden Ratschläge kann das Risiko getrübter Urlaubsfreuden wirksam in Schach halten.

Kriminalität

Wer mit dem Taxi fahren will, darf nie zu bereits bestehenden Passagiergemeinschaften zusteigen und darf auch seinerseits während der Fahrt niemand zusteigen lassen. Fremde Gesellschaft kann hier schlimme Folgen haben.

Wer mit einem PKW unterwegs ist, muss unbewirtschaftete und einsame Rastplätzen dringend meiden, weil die Gefahr, dort überfallen zu werden, für Touristen enorm hoch ist.

Weil räuberische Übergriffe gegen Touristen (insbesondere gegen Individualreisende) in Windhuk und Swakopmund immer öfter passieren, ist von nächtlichen Spaziergängen in diesen Städten dringend abzuraten.

Straßenverkehr und Straßenverhältnisse

Überlandfahrten in der Dunkelheit sind extrem gefährlich und sollten unterbleiben. Hier sind nicht nur Straßenräuber das Problem, sondern auch die erhöhte Unfallgefahr durch unbeleuchtet geparkte Fahrzeuge und Wildwechsel.

Autofahrer müssen grundsätzlich zu allen Tages- und Nachtzeiten mit waghalsigen Überholmanövern im unübersichtlichen Gelände rechnen. Doch auch ohne weitere Verkehrsteilnehmer sind die berüchtigten namibischen Schotterpisten für deutsche und europäische Urlauber oftmals die Ursache schwerster Verkehrsunfälle mit Todesfolge. Wer hier zu schnell fährt, zu hektisch die Spur wechselt oder ohne freie Sicht überholt, riskiert buchstäblich sein Leben. Auch Hindernisse wie Schlaglöcher, Steine, Rillen oder Sandverwehungen können bei sportlicher Fahrweise lebensgefährlich sein. 


Hinweise zu Lebensmitteln & Ernährung

Namibia bietet eine überraschende Vielfalt von Speisen. Lokale Spezialitäten schließen den Swakopmunder Spargel (September bis April), Lüderitz-Austern (ganzjährig) und Kalahari Trüffel (Mai bis Juni) oder die Omajowa-Pilze, die im Febraur am Fuße von Termiten-Hügeln nördlich von Okahandja wachsen, ein.

Da die Rinderherden Namibias nur von Savannen-Gras leben, ist Rindfleisch aus Namibia vollkommen frei von Antibiotika und Hormonen. Auch das namibianische Lammfleisch ist hervorragend. Die gesamten Wildarten werden immer beliebter. So sind Strauß, Springbok und Gemsbok die am häufigsten servierten Wildfleisch-Sorten. Zu den bekanntesten Fischen und Meeresfrüchten zählen Kabeljau, Hummer und Austern.

Traditionell sind die Namibianer Freunde von Grill-Fleisch (Braai), ebenso beliebt ist "Potjiekos", eine Art Eintopf mit Fleisch und Gemüse, der in einem gusseisernem Topf zubereitet wird. Viele Lodges in Namibia servieren diese Gerichte.

In Swakopmund, Lüderitz und Windhoek werden noch viele traditionell deutsche Gerichte serviert. In deutschen Bäckereien kann man Schwarzwälder Kirschtorte und Apfelstrudel und in Windhoek die bekannten Springer Schokoladen erstehen. Zum Frühstück werden in vielen Hotels und Gästehäusern auch Brötchen serviert.

Reisen Sie nach Namibia und freuen Sie sich auch auf hervorragendes Bier, das sogar entsprechend des Reinheitsgebotes gebraut wird. Viele Namibianische Biere sind mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet worden und es gibt unterschiedliche Biersorten im ganzen Land.


Klima und Wetter

Mit durchschnittlich 300 Sonnentagen im Jahr gehört Namibia mit zu den sonnenreichsten Ländern der Welt. Es herrscht zumeist arides Klima, das heißt, dass die potenzielle Verdunstung höher ist als die vorhandenen Niederschläge, woraus wiederum eine geringe Luftfeuchtigkeit resultiert.

Im Allgemeinen lässt sich das Klima Namibias als heiß und trocken beschreiben, große Temperaturschwankungen sind jahreszeitlich und auch innerhalb eines Tages landestypisch. Zwischen den einzelnen Landesteilen gibt es jedoch erhebliche klimatische Unterschiede bei Temperatur und Niederschlägen. Die Niederschlagsmengen nehmen von Südwesten nach Nordosten zu, von jährlich 0 mm bis 600 mm als Maximum. 

Im Allgemeinen lassen sich, wenn man vom durchschnittlichen Wetter ausgeht, folgende Schlussfolgerungen ableiten:

In den Monaten Dezember bis März ist es überall sehr heiß, es ist Hochsommer. Die Hauptregenzeit beginnt im Januar (oft Gewitter oder kurze, aber heftige Regenschauer). Es bildet sich eine üppige, grüne Vegetation aus.

In den Monaten April bis Mai ist noch Regen möglich. Die Temperaturen gehen langsam zurück.

Juni bis September ist Winter in Namibia. Niederschläge fallen nicht mehr (außer im äußersten Süden Namibias – da ist Winterregengebiet) und tagsüber ist es mäßig bis angenehm warm. Nachts wird es empfindlich kalt, im Binnenhochland und in der Wüste tritt Nachtfrost auf. Die Vegetation geht von Grün ins Braune über.

In den Monaten Oktober und November setzt sich die im September bereits begonnene Erwärmung weiter fort, es wird wieder heiß. Die so genannte „kleine Regenzeit“ sorgt für heiß ersehnte Niederschläge nach der langen Trockenperiode.


Kleidungsempfehlung

Leichte Baumwollkleidung und festes Schuhwerk im Gelände sind empfehlenswert.

Morgens und abends kann es besonders im namibischen Winter empfindlich kühl sein und die Temperaturen können stark schwanken. Daher heißt es: an und ausziehen nach dem Zwiebelprinzip. Auch im Sommer gehört eine warme Jacke zum Reisegepäck.

Generell ist die Kleiderordnung recht leger.


Internetzugang Verfügbar

Telecom Namibia bietet einen Service namens Wi-Space an. Sie kaufen einen Wi-Space-Gutschein, mit dem Sie sich überall dort mit WLAN verbinden können, wo immer Sie das Wi-Space-Logo sehen (etwa 40 Standorte in Namibia).

Alternativ steht an den meisten Ferienunterkünften im ganzen Land ein guter WLAN-Zugang zur Verfügung (kostenlos/kostenpflichtig).


Stromversorgung und Steckdosen

Das Stromnetz ist auf 220/240 Volt Wechselstrom ausgelegt.
In Namibia werden 3-polige Stecker benutzt. Die entsprechenden Zwischenstecker
(Adapter) können im Land in jedem größeren Supermarkt oder an vielen Tankstellen gekauft werden.

Vielfach werden bei den Unterkünften auch Adapter leihweise angeboten.
In größeren Hotels sind oft schon Euro-Norm Steckdosen vorhanden.

Wichtig:

Gästefarmen und Lodges, die wegen der Entfernung nicht an das Öffentliche
Stromnetz angeschlossen sind, produzieren ihren Strom mit Generatoren selbst. Deshalb steht dieser nicht 24 Stunden am Tag mit voller Leistung zur Verfügung.
Es reicht aber in der Regel bis 22 Uhr die Akkus von Kamera, Handy etc. zu laden.


Allgemeine Hinweise

Alle hier genannten Informationen wurden gewissenhaft recherchiert, sind jedoch ohne Gewähr. Bitte informieren Sie sich zusätzlich noch über aktuelle Informationen und eventuelle Warnungen beim Auswärtigen Amt.


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